Die perfekte Bildbearbeitung für deine Hundefotos!

Vielleicht kennst Du das ja auch... Du hast ein wunderschönes Bild von deinem Hund gemacht, aber der letzte Kniff fehlt noch, es wirkt noch etwas fad, kontrastarm... Du öffnest es in Photoshop, und fragst dich nun "wo fange ich jetzt am besten an?"

Ein schönes Bild von deinem Hund zu machen ist das eine, aber in der Bildbearbeitung dann das Beste noch herauszuholen, ohne es zu übertreiben, daran scheitern viele. Oft auch, weil sie von den vielen und mächtigen Funktionen in Photoshop einfach abgeschreckt werden.

Aber das muss nicht sein!

Um aus deinem, aus der Kamera kommenden Bild von deinem Hund ein Bild zu zaubern, mit dem Du andere begeisterst, benötigst Du nur einen Bruchteil der vielen Bildbearbeitungsfunktionen, die dir Photoshop zur Verfügung stellt und diese sind auch nicht einmal die kompliziertesten.

Im Grunde fehlt es nur an zwei Grundlegenden Dingen:

  • das Wissen, welche Funktionen Du wirklich brauchst und wie diese funktionieren

  • einen Leitfaden bzw. Workflow für die optimale Reihenfolge der einzelnen Bearbeitungsschritte

Schauen wir uns das mal etwas genauer an

Um deinem Hundeporträt in Photoshop den letzten Schliff zu verleihen, musst Du dich eigentlich nur an folgenden Leitfaden halten:

  1. Retusche (störende Elemente entfernen)

  2. Belichtung anpassen

  3. Farben optimieren

  4. Licht & Schatten bearbeiten (Dodge & Burn)

  5. Details hervorheben (Schärfen)

  6. Look erstellen

  7. den Final Touch verleihen

Die Retusche deines Hundefotos

Bei der Retusche geht es darum störende Elemente im Bild zu entfernen. Da gibt es natürlich die offensichtlichen Dinge, wie eine Leine, die eventuell stört, oder Dreck im Fell, auf das man vor dem Auslösen nicht geachtet hat ;-)

Aber es lohnt sich auch wirklich mal genauer hinzusehen und kleinere Dinge, die nicht auf den ersten Blick stören, zu entfernen. Ich denke da zum Beispiel an Dreck, der auf dem. Boden liegt, oder Grashalme bzw. Pflanzen, die sich von den anderen Abheben und somit den Blick vom Hund ablenken.

Als Werkzeuge stehen dir da in Photoshop mehrere zur Verfügung. Neben den "alten Bekannten" (Hier habe ich ein YouTube Video zu den Tools), gibt es inzwischen auch die neuen KI-Tools, die dir das Leben da recht einfach machen.

Bedenke nur, wenn Du die neuen KI-Tools nutzt und das Bild auf Instagram oder Facebook postest, dann erscheint oben der Hinweis "Mit KI generiert". Also kann es sich eventuell auch mal lohnen auf die alten Tools zurück zu greifen.

Belichtung deines Hundefotos anpassen

Der nächste Step, wenn es um die Bildbearbeitung deiner Hundebilde geht ist dann die Anpassung der Belichtung. Wie auch im richtigen Leben gilt in der Fotografie "Wo Licht ist, ist auch Schatten". Deine Kamera kann jedoch nur einen Gewissen Dynamikumfang (Unterschied zwischen Dunkel und Hell) einfangen und Darstellen. Daher musst Du nun in der Bildbearbeitung noch etwas nachhelfen. Vor allem, wenn Du im RAW fotografierst, wozu ich dir dringend Rate (mehr Dynamikumfang & Informationen in den Farben als JPEG), musst Du hier einfach bestimmen, wie hell die Lichter und wie dunkel die Schatten wirklich sein sollen, damit dein Bild den gewünschten Kontrast erhält.

Das mache ich in Photoshop am liebsten mit der Gradationskurve. Hier ein YouTube Video zu der Gradatiosnkurve von mir.

Farben optimieren

Kommen wir jetzt zu den Farben in deinem Hundefoto. In diesem Bildbearbeitung-Schritt geht es nicht darum, einen coolen Vintage-Look, oder einen kühlen und kontrastreichen City-Look zu kreieren.

Hier geht es erst einmal darum, die Farben in deinem Bild zu korrigieren. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, das gerade Grüntöne sich extrem verändern können, je nachdem, wie das Licht auf die Blätter fällt. Innerhalb von Sekunden wird ein saftiges, fast Neon artiges Grün zu einem Gelben, ausgewaschenem Grün.

Und daher solltest Du in diesem Step erst einmal die Farben so korrigieren, dass alles so passt, wie Du es quasi in Erinnerung hast, bevor Du deinem Hundeportrait einen Look verpasst.

Dodge & Burn

Kommen wir zu dem fast bekanntesten Schritt in der Bildbearbeitung von Hundebildern, dem Dodge & Burnen. Im Grunde geht es darum, hier noch einmal Lichter und Schatten gezielt zu bearbeiten.

Wenn Du auf dem Körper des Hundes die hellen Bereiche noch etwas aufhellst, und die dunklen Bereiche abdunkelst, verleihst Du dem Hund etwas mehr Plastizität und eine Art 3D Wirkung.

Du kannst diese Technik aber auch super Anwenden, um den Blick des Betrachters, in deinem Bild zu lenken. Gerade wenn Du deinen Hund in der Landschaft fotografiert hast.

In diesem Video zeige ich dir 3 Methoden von Dodge & Burn.

Details hervorheben, dein Hundefoto richtig Schärfen

Im Grunde wirken unsere Bilder ja schon scharf, wenn der Fokus richtig gesessen hat ;-)

Aber Du wirst dich wundern, wie gut man den Blick doch nochmal besser lenken kann, wenn man gewisse Bereiche im Bild noch einmal korrekt nachschärft. Gerade die Augenpartie oder gewisse Fellstrukturen heben sich so noch einmal besser ab und ziehen den Blick auf sich :-)

Look erstellen & Final Touch

Mit den letzten beiden Schritten verleihst Du deinem Bild nun den finalen Look und den Final Touch.

Sprich, hier geht es jetzt darum die Farben so anzupassen und zu "verfremden" dass sie dir gefallen und deine Bildaussage unterstützen. Noch einmal genau zu schauen, ob an der einen oder anderen Stelle noch einmal etwas abgedunkelt oder aufgehellt werden sollte. Und den finalen Zuschnitt für dein Bild zu definieren.

Ich hoffe mein Artikel hat dir ein paar Anregungen gegeben und vor allem Lust darauf gemacht, deine Bilder zu bearbeiten :-)

Wenn ja, dann schau dir doch noch das Video hier unten an, dort erzähle ich dir etwas von meinem Onlinekurs "Bildbearbeitung mit Biss", indem ich dir ganz genau in vielen Videolektionen zeige, wie die einzelnen Schritte in Photoshop funktionieren und wie Du in die geschlossene Facebook Gruppe zum Kurs kommst.

LG André